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Hügelgrab Papendieker Redder

Ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Wasserwerk und dem Einmündungsbereich Willinghusener Weg/Kupfermühlenweg finden wir vielleicht 80m westlich des Papendieker Redders im Wald einen weiteren mit Bäumen bestandenen Grabhügel, teils Hügelgrab PRedder, teils Hügelgrab genannt.
Hügelgrab Papendieker Redder Foto Busch Diese etwa 2 Meter hohe Grabstelle, bei der sich auch eine Informationstafel und eine Ruhebank befindet, ist wohl die bekannteste in Glinde. An ihr führt der Wald-Erlebnispfad vorbei, so dass dem Grabhügel mehr Aufmerksamkeit sicher ist. Er stammt wie die weiteren Hügelgräber in Glinde aus der Bronzezeit.


Für die Bronzezeit, die in Nordeuropa etwa zwischen 1800 und 800 v. Chr. datiert wird, war eine Einzelbestattung Verstorbener charakteristisch. Sie erfolgte in Urnenfeldern (wie sie um 1936 beim Bau des Heereszeugamtes aufgefunden wurden) oder in Rund- bzw. Hügelgräbern als Einzelgräber, wie sie im Wesentlichen den Fürsten oder Stammesführern vorbehalten waren.


Dem Zeitalter entsprechend wurden den Verstorbenen u.a. Bronzeschmuck und -werkzeuge sowie Bronzewaffen beigegeben.


Schon 1968 wurde dieses Hügelgrab unter Denkmalschutz gestellt. 1980 wurde es restauriert und das Umfeld in der heutigen Form gestaltet.


(Von den ursprünglich 24 Grabhügeln, die in den 50er Jahren noch verzeichnet waren, sind heute nur noch vier gut erhaltene verblieben:
Papendieker Redder, Engels Park, Karolinenhof und Nähe Spitzwald.)


Spezielle Informationen bekommt man beim Landesamt für Vor- und Frühgeschichte Schleswig-Holstein oder dem Denkmalschutz des Kreises Stormarn.

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